{"id":3510,"date":"2024-05-31T05:20:33","date_gmt":"2024-05-31T05:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/?page_id=3510"},"modified":"2024-05-31T05:20:34","modified_gmt":"2024-05-31T05:20:34","slug":"uebersetzen-schon-beim-motto-faengt-es-an","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/uebersetzen-schon-beim-motto-faengt-es-an\/","title":{"rendered":"\u00dcbersetzen \u2013 schon beim Motto f\u00e4ngt es an"},"content":{"rendered":"<h4>Der Leser einer \u00dcbersetzung ahnt in der Regel nichts von den kleinen und gr\u00f6\u00dferen Problemen, die eine solche mit sich bringt. Etwa dass der \u00dcbersetzer, st\u00f6\u00dft er im Ausgangstext auf ein Zitat, nachschlagen muss, ob das bereits mal \u00fcbersetzt wurde, und diese \u00dcbersetzung dann aufzutreiben hat. Was wiederum seine eigenen Probleme mit sich bringt; ganz zu schweigen davon, dass es Zeit kostet. Aber das geh\u00f6rt eben dazu. Nervig wird es freilich, wenn die nach einigem Suchen aufgetriebene \u00dcbersetzung den gesuchten Satz nur halb enth\u00e4lt oder gar nicht. Oder der Satz partout nicht in den Kontext passen will, selbst wenn er nicht falsch \u00fcbersetzt ist, oder wenn er falsch \u00fcbersetzt ist, was noch mehr fuchst.<\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-557\" title=\"Whit1\" src=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit1.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"641\" srcset=\"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit1.jpg 480w, https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit1-224x300.jpg 224w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Sean Wilentz<\/strong> stellt seinem Buch <em><strong>Dylan in America<\/strong><\/em> ein Zitat von Walt Whitman voran: \u00bbOnly a few hints \u2013 a few diffused, faint clues and indirections\u2026\u00ab Die Zeile ist aus dem Gedicht \u00bbWhen I read the book\u00ab, und das gemeinte Buch ist eine Biographie. Whitman stellt die Frage, was einem die Biographie eines anderen wirklich zu sagen vermag? Wo doch so offensichtlich Zweifel daran bestehen, ob man selbst so viel \u00fcber sein Leben wei\u00df.<\/p>\n<blockquote><p><strong>WHEN I READ THE BOOK.<\/strong><\/p>\n<p lang=\"en-US\">WHEN I read the book, the biography famous,<br \/>\nAnd is this then (said I) what the author calls a man&#8217;s life?<br \/>\nAnd so will some one when I am dead and gone write my life?<br \/>\n(As if any man really knew aught of my life,<br \/>\nWhy even I myself I often think know little or nothing of my real life,<br \/>\nOnly a few hints, a few diffused faint clews and indirections<br \/>\nI seek for my own use to trace out here.)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nun, ich habe nur ein altes B\u00e4ndchen hier stehen, was Whitman auf Deutsch anbelangt: die von Wilhelm Sch\u00f6lermann ausgew\u00e4hlte und \u00fcbertragene Sammlung <em>Grashalme<\/em> aus dem Jahre 1904.<sup><a href=\"#footnote_1_3510\" id=\"identifier_1_3510\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Verlegt bei Eugen Diedrichs Leipzig.\">1<\/a><\/sup> Und Sch\u00f6lermann macht aus dem Gedicht folgendes:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Das Buch <\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich das Buch gelesen, die ber\u00fchmte Biographie,<br \/>\nFragte ich mich: Also das ist es, was der Autor das Leben eines Menschen nennt?<br \/>\nUnd so wird vielleicht, wenn ich tot bin, dereinst einer \u00fcber mein Leben schreiben?<br \/>\n(Als ob irgend jemand irgend etwas von meinem Leben wirklich w\u00fc\u00dfte!)<br \/>\nWei\u00df ich doch selber, so scheint mir&#8217;s oft, wenig oder nichts von meinem wirklichen Leben;<br \/>\nNur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen<br \/>\nSuche ich hier f\u00fcr mich selbst zu entdecken.<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem ist, dass mir der Satz, den ich brauche, nicht so recht zusagen mag: \u00bbNur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen.\u00ab Auch wenn die \u00dcbersetzung an sich in Ordnung ist. Trotzdem m\u00f6chte ich mich weiter umsehen. Schon weil mein Interesse geweckt ist. Bevor ich mich auf den Weg ins Internet Archive mache, bestelle ich mir gebraucht die Neu\u00fcbersetzung von J\u00fcrgen Br\u00f4can, von der ich Gutes geh\u00f6rt habe.<sup><a href=\"#footnote_2_3510\" id=\"identifier_2_3510\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Walt Whitman, Grasbl&auml;tter M&uuml;nchen: Hanser 2009\">2<\/a><\/sup> Als erste vollst\u00e4ndige \u00dcbersetzung der <em>Leaves<\/em> kann ich davon ausgehen, dass sie das von mir gesucht Gedicht enth\u00e4lt. Und dann schaue ich noch in den Katalog der alten N\u00fcrnberger Stadtbibliothek, wo ich zu meiner \u00dcberraschung 20 Titel von Whitman finde. Die ich mir nat\u00fcrlich vornehmen werde. Wenn ich mit den Joseph Conrad-\u00dcbersetzungen durch bin, die ich mir dort letzte Woche ausgeliehen habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-559\" title=\"Whit4\" src=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit4.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"655\" srcset=\"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit4.jpg 480w, https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit4-219x300.jpg 219w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Internet Archive finde ich Whitman satt. Neben dem Gesamtwerk in mehreren Ausgaben \u00fcber 100 weitere Titel: Essays, Biographien, Reminiszenzen, Werke, die Whitman in einen gr\u00f6\u00dferen Kontext stellen. Die ziehe ich mir dann n\u00e4chtens auf die Festplatte; das geht prima beim Fernsehen \u00fcber den Laptop am Bett. Dass Robert Louis Stevenson \u00fcber Whitman geschrieben hat, finde ich schon mal interessant; aber davon ein anderes Mal.<\/p>\n<p>Mein Postbote bringt mir zwei Tage darauf die Hanser-Ausgabe, die wie alle Neu\u00fcbersetzungen von Hanser der letzten Jahre \u00e4u\u00dferlich schon mal sehr sch\u00f6n ausgefallen ist. Ich finde mein Gedicht auch sofort. Und stutze.<\/p>\n<blockquote><p>Wenn ich das Buch lese.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn ich das Buch lese, die ber\u00fchmte Biographie,<br \/>\n\u2026<\/p><\/blockquote>\n<p>Wieso wird hier \u00bbwhen I read the book\u00ab mit Pr\u00e4sens \u00fcbersetzt, wo es doch in der zweiten Zeile im Past Tense weitergeht: \u00bbAnd is this then (<strong>said I<\/strong>) what the author calls a man&#8217;s life?\u00ab Nie habe ich das so gelesen. Und will es auch jetzt nicht im Pr\u00e4sens sehen. Ich zeige das Gedicht tags darauf meinem alten amerikanischen Freund, der seinerzeit mit mir in Erlangen Amerikanistik studiert hat. Der kommt ebenfalls nicht auf den Gedanken, hier Pr\u00e4sens zu sehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich auch eine \u2013 oder besser gesagt \u2013 <em>die<\/em> \u00dcbersetzung ins Spanische gefunden habe, schlage ich nach und finde:<\/p>\n<blockquote><p><strong>CUANDO LEI EL LIBRO<\/strong><\/p>\n<p>Cuando hube le\u00eddo la c\u00e9lebre biograf\u00eda<br \/>\nCerr\u00e9 el libro y me dije: &#8220;\u00bfEs esto lo que el autor llama una vida de hombre?<br \/>\n\u00bfAlguien escribir\u00e1 as\u00ed mi vida despu\u00e9s que yo haya muerto y desaparecido?<br \/>\nComo si hubiera alguno que realmente supiera algo de mi vida.<br \/>\nCuando yo mismo a menudo pienso que no s\u00e9 nada<br \/>\nO poco menos que nada de mi vida real,<br \/>\nSalvo algunos chispazos entrevistos de vez en cuando,<br \/>\nQue para mi propio uso trato de recordar aqu\u00ed.&#8221;<sup><a href=\"#footnote_3_3510\" id=\"identifier_3_3510\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Poemas, Valencia: F. Sempere, 1912, &uuml;bersetzt von &Aacute;lvaro Armando Vasseur\">3<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Paar Brocken Spanisch, die ich als\u00a0 Romanist mal gelernt habe, sind l\u00e4ngst entschwunden, aber dass Vasseur hier nicht Pr\u00e4sens sieht, sehe selbst ich. Er nimmt hier in der \u00dcberschrift Indicativo Pret\u00e9rito simple und in der ersten Zeile Indicativo Pret\u00e9rito anterior. Beide Male also Vergangenheit, wenn auch in verschiedenen Formen. Und der spanische Kollege f\u00fcgt mit \u00bbcerr\u00e9 el libro\u00ab sogar einen Satzteil ein: \u00bbschloss ich das Buch\u00ab. Nachdem er\u2019s gelesen hat. Vergangenheit. Klar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-560\" title=\"Whit2\" src=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit2.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"687\" srcset=\"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit2.jpg 480w, https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit2-209x300.jpg 209w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit das Erste, was mir auff\u00e4llt in dem viel gelobten Buch. Und es folgt gleich noch ein Problem. Dummerweise in dem einen Satz, der mich als Motto f\u00fcr den Bob Dylan-Titel interessiert: \u00bbNur ein paar Andeutungen, ein paar wirre blasse Kn\u00e4uel und Indiskretionen\u00ab WTF!? Auch hier trifft Sch\u00f6lermann mit seiner \u00dcbersetzung den Kern: \u00bbNur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen.\u00ab Ein \u00bbclew\u00ab ist ein Kn\u00e4uel, etwa von Garn, das schon, aber das Wort war seinerzeit eben auch eine alternative Schreibweise von \u00bbclue\u00ab; sie findet sich allenthalben.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\" lang=\"en-US\">\u00bbJohn saw in a minute that a revolution of some kind was going on, but wisely asked no questions, knowing that Meg was such a transparent little person, she couldn&#8217;t keep a secret to save her life, and therefore the clew would soon appear.\u00ab Louisa May Alcott, <em>Little Women<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" lang=\"en-US\">\u00bbOne that we can defend splendidly from an assault from below, and if we are prepared for them we can stave &#8217;em off for a while if we need the time to search about up here for clews to Miss Harding&#8217;s whereabouts.\u00ab Edgar Rice Burroughs, <em>The Mucker<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bb. . . but in this case all is darkness; there isn&#8217;t a single gleam of light \u2013 not the slightest clew.\u00ab Emile Gaboriau, <em>The Count&#8217;s Millions<\/em> (\u00dcbersetzung)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt da \u00fcberhaupt nichts zu deuteln, und in sp\u00e4teren Ausgaben der <em>Leaves<\/em> hei\u00dft es ja auch durch die Bank \u00bbclues\u00ab. Will man da als Deutscher gescheiter sein als Nachlassverwalter und Whitman-Forschung zusammen? Es kommt ja auch in den <em>Leaves<\/em> noch vor, z. B. in \u00bbOut of the cradle endlessly rocking.\u00ab: \u00bbO give me the clew! (it lurks in the night here somewhere,) \/ O if I am to have so much, let me have more!\u00ab<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Und dann die \u00bbIndiskretionen\u00ab \u2013 wo die wohl herkommen? Vielleicht wenn man \u00bbindirections\u00ab mit Anspielungen interpretiert und dann ganz frei wird? Die Frage ist nur warum.<\/p>\n<p>Das Problem beginnt doch mit der Perspektive. Die hier falsch gesehen wird. Es geht in dieser Zeile nicht mehr um die Biographie vom Anfang des Gedichts; es hei\u00dft nicht mehr, was schreibt so eine Biographie \u00fcber einen \u2013 es geht darum, was der Sprecher selbst \u00fcber sein Leben wei\u00df: \u00bbWhy, even I myself I often think, know little or nothing of my real life, only a few hints, a few diffused faint clews and indirections.\u00ab Er spricht von sich, \u00fcber sein Leben. Was sollen da \u00bbIndiskretionen\u00ab? Sich selbst gegen\u00fcber. Was f\u00fcr ein Quatsch.<\/p>\n<p>Nehmen wir halbwegs zeitgen\u00f6ssische W\u00f6rterb\u00fccher zur Hand. Webster\u2019s <em>American Dictionary of the English language<\/em> aus dem Jahre 1828 hat dazu:<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirection<\/strong>, <em>n<\/em>. [in and direction] Oblique course or means. Shak. 2. Dishonest practice. <em>Obs.<\/em> Shak.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unter \u00bbindirection\u00ab hei\u00dft es bei Fl\u00fcgel 1891:<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirection<\/strong> s. 1) (<em>Sh<\/em>. IIaml. 2, 1, 66) der Umweg; 2) Shsp., Johns. [bei <em>Todd<\/em>]; Mrs. Beecher-Stowe, Dred 2, 188, w. st.) die ungerade Art des Verfahrens, Ungeradheit, der krumme Weg, die Zweideutigkeit, Unredlichkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und bei Fl\u00fcgel, Tanger 1907:<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirection<\/strong> 1. der Umweg; 2. krumme Weg; die Unredlichkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Baileys hat 1810:<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirectness, indirection<\/strong>, <em>obliquit\u00e9<\/em>,\u00a0 die Schiefigkeit, Schiefheit: der Umschweif; die Unredlichkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>bei Grieb gegen Ende des Jahrhunderts:<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirection<\/strong>, \u2026 1. der Umweg, krumme Weg. 2. die List, Schlauheit, Unredlichkeit.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00bbSchiefigkeit\u00ab hin oder her, ich denke, die Richtung wird klar. Es ist vom deutschen \u00bbindirekt\u00ab so weit nicht entfernt. Was wei\u00df er also \u00fcber <em>sein<\/em> Leben? Nun, \u00bbIndirektes\u00ab, Dinge, von denen aus sich auf andere schlie\u00dfen l\u00e4sst. Das kann man sicher auch mit einem Synonym in die Zeile einbauen. Aber \u00bbIndiskretionen\u00ab?<\/p>\n<p>Ein modernes <em>American Heritage Dictionary<\/em> bringt es auf den Punkt.<\/p>\n<blockquote><p><strong>indirection <\/strong>\u2026 b. A devious act or statement: wouldn&#8217;t give us a straight answer, only hints and indirections.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gerade der Beispielsatz ist interessant, weil er zwei der W\u00f6rter aus unserem Motto enth\u00e4lt, die \u00bbhints\u00ab wie die \u00bbindirections\u00ab.<\/p>\n<p>Eine Menge Aufwand. Und das bereits wegen eines Mottos, das man einfach nur abzuschreiben br\u00e4uchte. Vielleicht gibt das dem einen oder anderen zu denken, der da heute meint, wir \u00dcbersetzer wollten zu viel. Verdienten wom\u00f6glich vielleicht sogar ohnehin schon zu viel. Ich wei\u00df nur eines: dass sich diese Leute diese Arbeit nicht machen. Ist doch nur logisch: Wie sollte man \u00a0sonst so dumm daherreden? Und vermutlich lesen sie auch diesen Satz l\u00e4ngst nicht mehr\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-561\" title=\"Whit5\" src=\"http:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit5.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"830\" srcset=\"https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit5.jpg 480w, https:\/\/www.slangtimes.com\/bernhardschmid\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/Whit5-173x300.jpg 173w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/a>Bilder<sup><a href=\"#footnote_4_3510\" id=\"identifier_4_3510\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"The Book of Heavenly Death by Walt Whitman compiled from the Leaves of Grass by Horace Traubel. Portlandland: Thomas B. Mosher, 1895; Maurice M. Bucke, Walt Whitman. Philadelphia, 1883; Carpenter, Walt, Days with Walt Whitman. London: 1906, 1921; William Clarke, Walt Whitman. London, 1892.\">4<\/a><\/sup><\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_3510\" class=\"footnote\">Verlegt bei Eugen Diedrichs Leipzig.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_3510\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_3510\" class=\"footnote\">Walt Whitman, <em>Grasbl\u00e4tter<\/em> M\u00fcnchen: Hanser 2009<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_3510\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_3510\" class=\"footnote\"><em>Poemas<\/em>, Valencia: F. Sempere, 1912, \u00fcbersetzt von \u00c1lvaro Armando Vasseur<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_3510\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_3510\" class=\"footnote\"><em>The Book of Heavenly Death by Walt Whitman compiled from the Leaves of Grass<\/em> by Horace Traubel. Portlandland: Thomas B. Mosher, 1895; Maurice M. Bucke, <em>Walt Whitman<\/em>. Philadelphia, 1883; Carpenter, Walt, <em>Days with Walt Whitman<\/em>. London: 1906, 1921; William Clarke, <em>Walt Whitman<\/em>. London, 1892. <span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_3510\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Leser einer \u00dcbersetzung ahnt in der Regel nichts von den kleinen und gr\u00f6\u00dferen Problemen, die eine solche mit sich bringt. 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